Der Wackelturm - und der TCA bleibt standhaft!!

Die 3. German Open im Unterwasser-Jenga vom 07.09. - 09.09.2018 in Plittersdorf

Ein Turm, ein Ziel. 

Am Samstagmorgen um 9 Uhr wurden alle 12 teilnehmenden Jengathlethen, die Schiedsrichter und Zuschauer von Stephan Strohmeier begrüßt. Er erklärte den Ablauf des Wochenendes und die Spielregeln, wobei er selber schonmal den Demonstrations-Turm umwarf und sogleich zeigte, welch wackelige Angelegenheit den Spielern bevorsteht. Anschließend gingen die ersten vier Jengathlethen zum Qualifikationsspiel in den Deglersee. Dank zwei Kameras, welche an der Plattform installiert waren und langen Kabeln, die bis ans Ufer reichten, wurden die Spiele wieder Live ins Zelt übertragen. Mit den diversen Kommentaren, wie einem „oh“ und „ah“ und „der Turm fällt bestimmt“, fieberten alle Zuschauer mit. In drei 4er-Spielen der Qualifikationsrunde wurde die Startreihenfolge für die Finalrunden ermittelt, die besten 4 Teilnehmer zogen direkt ins Viertelfinale ein. Die übrigen 8 Teilnehmer mussten sich dem Achtelfinale stellen, mit welchem es am Samstagnachmittag direkt weiter ging. 

Einen geselligen Abend verbrachten alle Teilnehmer und Bekannten gemeinsam im anliegenden Lokal des Campingplatzes, in welchem wir trotz teilweise langen Wartezeiten, doch noch unser Essen erhielten. 

Am Sonntagmorgen um 9 Uhr ging es mit dem letzten Achtelfinalspiel zwischen Hanna Salinger und Sandra Fiehe sehr spannend weiter. Alle Athleten kämpften bis zum Turmumfallen mit Festhalten des Turmes, Verrücken des Turmes und natürlich auch taktischen Spielzügen. So kam es zu schiefsten Türmen, welche über Wasser sicherlich schon längst zusammengefallen wären. Pisa ist dagegen richtig gerade gebaut. Stets behielten wir aber den Spaß und die Freude am Spiel im Vordergrund. Das Viertelfinale kam näher und es wurde mit jedem Zug spannender, wer wird weiterkommen? Wer wird den goldenen Jengaturm mit nach Hause nehmen? 

Im Halbfinale ab 13 Uhr entschied sich, daß Stephan als Initiator des UW-Jenga zum ersten Mal in seiner Jengakarriere im Finale stehen wird. Das zweite Halbfinale entschied Tabea Trautmann gegen Robert Eikermann für sich, womit sie zum dritten Mal im Finale stand. Punkt 15 Uhr saßen alle ausgeschiedenen Teilnehmer und zahlreiche Beobachter gespannt vor der Leinwand im Zelt, denn wenn man an das Halbfinale der ersten German Open zurückdenkt, weiß man, dass die beiden sich nichts schenken werden. So ging es diesmal auch schief, wackelnd und taktisch zwischen den beiden zu. Doch nach einer knappen halben Stunde stand es fest: Tabea hat sich ihren Titel als Deutsche Meisterin zurückgeholt! 

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Direkt von der VDST-Sitzung angereist und die letzten Spiele mitgefiebert, übernahm der WLT-Präsident Rainer Beck die Siegerehrung. Vize-Präsidentin Sabine Scheller und Ehrenpräsident Michael Ruoß gratulierten im Anschluß. 

Alles in allem war es ein sehr schönes und spannendes Wochenende. Alle Jengathlethen haben ihr Können unter Beweis gestellt und bis zum Ende gekämpft. Nach ein bisschen Training, sehen wir uns hoffentlich bald zur nächsten German Open wieder!